Sonntag, 17. Mai 2015

|Stefka travels| Frankfurt Flughafen - oder warum man nicht dauernd über die EU schimpfen sollte

Das Positive vorweg: wir haben es schon mal bis zum Gate geschafft.

Die Anreise nach Frankfurt verlief problemlos. Es hat mit dem Auto knapp 2 Stunden gedauert. Problematisch waren lediglich die letzten Kilometer, da uns das Navi zunächst zur Cargo City Süd geschickt hat und da ging es plötzlich nicht mehr weiter. Also zurück auf die Autobahn und die nächste Ausfahrt runter. Dort konnten wir uns am Terminal 1 orientieren. Die Parkhausbeschriftung war chaotisch, so dass ich hoffe, dass wir wirklich in P2 oder P3 stehen für das ich vorher gebucht und ein Ausfahrtticket zugeschickt bekommen habe. Sonst wird es teuer... Aber da steht echt NIRGENDS mehr, wie das Parkhaus heißt!

Davon abgesehen, war es sehr bequem und wir konnten direkt ins Terminal 1 spazieren. Dort erst einmal Verwirrung. Bedeutet Lufthansa im Auftrag von United, dass man sich bei LH oder UA anstellen muss? Wir wurden erst einmal an die falsche Stelle geschickt. Dann Befehl zum Self-Check-In, was aufgrund der US-Einreisebestimmungen prompt nicht funktioniert hat. Also doch ohne Bordkarten zum Schalter. Die Dame dort war sehr nett und hat Rebeccas Koffer sogar mit 1,5 kg Übergepäck akzeptiert. Man musste Flugunterlagen, Pass und Adresse in New York angeben!

Anschließend durch die Security. Boarding Pass einschieben, Pass scannen und abschließend eine Tür, auf der das Gesicht gescannt und mit dem Pass abgeglichen wurde. Aber alles automatisch. Ich denke, bei diesem dritten Schritt hätte ich Probleme gehabt, wenn ich meine Brille getragen hätte.

Schließlich zum normalen Sicherheitscheck inklusive Körperscanner. Da wurde ich rausgewunken und ein Arm und beide Schuhe wurden überprüft. Beim Gepäckscann musste ich die Handtasche öffnen und mein Weitwinkelobjektiv wurde in einem separaten Raum überprüft. Ohne Beanstandung.  Phew.

Deshalb: vielen Dank liebe EU für das Schengener Abkommen.  Ich denke, wir sollten uns öfter an die positiven Seiten der EU erinnern. Und dabei denke ich nicht nur an die Reisefreiheit sondern auch an den Frieden in Europa. Darf man alles nicht vergessen, wenn man sich das nächste Mal über ein Urteil des EuGH aufregt.

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